Rettungshundearbeit

Rettungshundearbeit ist ein wertvoller Bestandteil in der Suche nach vermissten oder verunglückten Menschen. Sie werden eingesetzt, um nach Menschen zu suchen, die im polizeilichen Sinne als vermisst gelten. Das können demente Menschen sein, die sich möglicherweise verlaufen haben, Kinder und Jugendliche die von Zuhause abgängig sind oder Menschen, die ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und/oder Suizidgefahr besteht. Rettungshunde können dabei sowohl im Städtischen, als auch Ländlichen und in Wäldern nach vermissten Menschen suchen.

Bei Katastrophen, die mehrere Menschen gleichzeitig betreffen, beispielsweise eingestürzte Häuser, Erdbeben oder Flutkatastrophen sind Rettungshunde wichtige Lebensretter. Diese Einsätze können auch im Ausland stattfinden. Sind verschiedene Rahmenbedingungen erfüllt, kann jedes Rettungshundeteam mit entsprechender Qualifikation auch in Auslandseinsätze gehen.

Wir nutzen in der Rettungshundearbeit das, was der Hund von Geburt an mitbringt: seine Nase mit dem für uns Menschen unglaublichen Geruchssinn.

In allen Bereichen, in denen Rettungshundeteams tätig werden sind die Helfer ohne Hund, die Suchtrupphelfer, unersetzlich! Ohne diese wären Einsätze nicht möglich.

Rettungshundearbeit, egal ob mit oder ohne Hund, ist eine ehrenamtliche Arbeit, die viel Zeit, Lernbereitschaft und Engagement erfordert. Sie wird dafür mit ganz viel Spaß und Freude im Team mit Zwei- und Vierbeinern entlohnt und dem richtig guten Gefühl Wichtiges und Sinnvolles in unserer Gesellschaft zu leisten. Und unsere Hunde? Hunde arbeiten gerne und werden mit Spiel, tollen Leckerchen und ganz viel Liebe belohnt.